Vanezia Blum

Von Frau zu Frau

27. Januar 2015
Hallo meine Lieben,


ich habe mir in letzter Zeit immer wieder Gedanken zu einem ganz bestimmten Thema gemacht und wollte diese unbedingt mit euch teilen, da ich glaube, dass wir dort einiges bewirken können und sich bei uns einiges ändern kann.
Frauen.
Das weibliche Geschlecht. Das schwächere Geschlecht, die Freundinnen, Mamas, Zuhörerinnen und Modebegeisterten.
Die Zicken und Prinzessinnen - kurz gesagt: Man kann sie nicht definieren.

Mir persönlich ist in den letzten Wochen eine Sache ganz stark aufgefallen. 
Die Missgunst unter Frauen. 
Der Hass, die Eifersucht und der Neid. 
Das „Ich gönn der das mal gar nicht!“ und das Gezicke.
Ob Frauen von Mutter Natur so gepolt wurden oder Gott sich dabei was gedacht hat, wer weiß das schon. 
Sicher ist, Frauen haben auch eine andere Seite an sich. 
Ich habe jetzt schon mehrfach erlebt, dass es ein langer Prozess ist, sich diese Seite zu erarbeiten. 
Es ist schwer, alles abzulegen, was diese Seite behindert das Tageslicht zu erblicken. 
Ich spreche von „der Freundin“
Freundin ist nicht definiert durch Zeit sondern durch die Bindung und durch ihr Handeln.

Ich weiß nicht ob ihr genau wisst wovon ich hier die ganze Zeit spreche, deswegen spreche ich einfach mal Klartext.
Dieser Neid, diese Missgunst, dieser Hass und diese Abneigung gegen Personen, die wir gar nicht kennen oder denken, dass wir sie kennen. Wir müssen ihn einfach ablegen!
Diese ganzen negativen Gefühle müssen einfach ausgetauscht werden gegen das Gefühl, dass man jemanden was gönnt, sich für jemanden freut oder gegen das wohl einfachste Gefühl: Gleichgültigkeit.

Bevor wir uns über irgendwas ein Gefühl bilden, negativ oder positiv sollte es uns einfach schlichtweg egal sein.

Ich habe mich sehr oft selbst dabei ertappt, dass ich durch Instagram gescrollt bin und in mir ein unfassbarer Neid gewachsen ist.
Lisa hatte neue Nikes, Katharina hat sich schon wieder eine neue Tasche gekauft, Nina ist voll happy mit ihrem Freund und Anna hat sowieso alles in ihrer rosaroten Welt.
Oft saß ich vor meinem Handy und dachte mir ganz böse Dinge. Ich war schlichtweg einfach neidisch. Ich will auch 89 mal im Jahr in Urlaub und in Thailand, auf Bali oder in Timbuktu chillen, Ich möchte mir auch jeden Tag neue Schuhe kaufen, ich mag auch 52 tolle Pullis von Nike und ich mag vor allem den Körper von Kayla haben.
Bis ich verstanden habe, dass ich das alles nicht haben kann, aber trotzdem glücklich sein kann und es allen anderen die es eben habe können von Herzen wünsche und gönne, war es ein langer Weg.
Ich habe mich einfach so oft dabei ertappt, wie ich böse über andere Menschen denke und denen etwas nicht gönnen kann weil ich neidisch bin, dass ich völlig aus den Augen verloren habe, was ich selbst besitze.
Es ist schwer zu verstehen, dass ihr nicht das reale Leben einer Person auf Instagram seht. 
Alles ist eine große Inszenierung und ein Wettkampf, wer sich besser in Szene setzt.
Glaubt ihr wirklich, dass Laura immer super aussieht, selbst beim schlafen gehen die Haare top hat? Glaubt ihr wirklich, dass Nina sich alle 89 Urlaube und ihre 459 Taschen selbst kauft?

Und ich habe mich gefragt: Wieso beschäftigt dich das so?
Wieso hast du so ein Problem damit?
Meine Antwort? Der Neid.
Ich besitze so viel, ich habe so viel (nicht materielles), dass ich gar keinen Grund habe, überhaupt nur ein böses Gefühl in mir zu tragen.
Es ist als hätte es Klick gemacht, als wäre dieses ganze Gefühlschaos von mir abgefallen und ich weiß, dass es da draußen einigen von euch so geht, dass ganz viele auch so fühlen, wenn sie sich die „realen Welten“ der Mädels im Internet anschauen.

Vor 4 Wochen habe ich mit den Mädels von der Stoffwechselkur die Whatsapp-Gruppe gegründet, die dazu dienen sollte, dass wir uns gegenseitig motivieren.
Darf ich euch was sagen? Ich habe noch nie so viele unfassbar liebe, ehrliche und aufrichtige Menschen auf einem Haufen gehabt.
Diese Gruppe ist, auch wenn wir uns alle kaum kennen, einfach so wahnsinnig harmonisch und liebevoll und es ist als wären wir alle ganz enge Freunde! Wieso?

Weil wir alle im selben Boot sitzen, wir alle mehr oder weniger das selbe Ziel haben und wir alle hart dafür kämpfen es zu erreichen.
Wir haben es in der Gruppe geschafft, den Erfolg Anderer als eigene Motivation zu nutzen, uns für den anderen aus ganzem Herzen zu freuen und uns gegenseitig zu unterstützen, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und eine so große und enge Bindung zu haben, dass selbst Scheitern sich nicht mehr schlimm anfühlt, weil da 50 andere sind, die dich aufbauen und die dir helfen!
Wieso soll ich neidisch sein, wenn Sina schon 7kg abgenommen hat und einfach klasse aussieht? Wieso sollte ich neidisch sein, wenn die Kur bei Kira besser läuft als bei mir?
Wir gönnen und alle den Erfolg, freuen uns alle von Herzen für den anderen und genauso sollte es immer sein!

Wer mir ich dabei geholfen hat, sind die lieben Emails von ganz vielen Mädels, die mich wirklich als Vorbild sehen, die mir meterlange Texte schreiben, die unter meinen Bilder so lieb kommentieren und mir die Augen öffnen, wie „reich“ ich doch bin.

Letztens hat ein Mädchen auf Instagram ein Bild von Nikes hochgeladen, die ich unbedingt haben wollte, aber die ich mir nicht leisten konnte, weil meine Autoversicherung abgebucht wurde.
Ich habe wieder gemerkt, dass ich mich ein wenig genervt gefühlt habe und das ich mir gedacht habe, dass diese Person scheiße ist, aber dann habe ich mal drüber nachgedacht, wieso ich wegen sowas in mir negative Gefühle aufkommen lasse.
Diese Person kann doch nichts dafür, dass sie sich die Schuhe leisten konnte, von welchem Geld auch immer und ich einfach in diesem Monat etwas kürzer treten musste.
Ich habe mich dann einfach daran gefreut, dass ich ein Auto habe, was mir mein Leben erleichtert und habe alle negativen Gedanken von mir geschoben.

Kurz und knapp - genießt das Leben, entfernt alle negativen Gedanken, regt euch nicht über Fremde auf, gönnt anderen ihr Glück und tut alles dafür das ihr selbst glücklich und zufrieden seid.
Hass, Neid und Eifersucht bereichern uns nicht, aber Zufriedenheit und Ausgeglichenheit machen uns das Leben einfacher!



10 Schritte zum zufriedenen Menschen:


1.   Akzeptiere dich selbst - nur wenn du dich so nimmst wie du bist, kannst du zufrieden sein
2.   Erfreue dich an dem was du besitzt 
3.   Genieße selbst die kleinsten Momente im Leben
4.   Nehme dir jeden Tag Zeit nur für Dich selbst
5.   Gönne anderen Menschen ihr Glück
6.   Empfinde keinen Neid und keinen Hass gegenüber fremden Menschen
7.   Freu dich für Andere - Gönne ihnen ihr Glück
8.   Mache dich frei von Stress 
9.   Alles was du gibst, bekommst du zurück - Karma!
10. Sei 100% für deine Familie und deine Freunde da





Fühlt euch feste umarmt,
Danke für alles,






Vanessa





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