Vanezia Blum

Mauritius - Ein Traum wird wahr!

6. Oktober 2017 • 12 Comments
Ein absoluter Traum ist für uns wahr geworden.
Wir haben einen unglaublichen Urlaub auf Mauritius verbracht und durften atemberaubende Momente erleben und traumhafte Dinge sehen.
Hier möchte ich nochmal meine Dankbarkeit aussprechen, dass wir überhaupt die Möglichkeit haben so einen Urlaub zu machen.
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Ein Jahr Danach - Endlich Pillenfrei

30. Juli 2017 • 59 Comments
Vor genau einem Jahr habe ich mich quasi über Nacht dazu entschieden die Pille abzusetzen.
Es war ein absolutes Bauchgefühl, eine innere Stimme, die gesagt hat: "Bis hierhin und nicht weiter, Vanessa!".
In diesem Jahr hat sich viel verändert, ich habe mich komplett verändert. Natürlich nicht nur durch das Absetzen, aber für mein Gefühl war es der Schlüsselmoment, der alles in Rollen gebracht hat.
Insgesamt finde ich es sehr schwer alle Emotionen, Gefühle und Erlebnisse in einen Beitrag zu bringen, aber ich versuche euch natürlich so gut wie es eben geht mein Jahr zu beschreiben.
Alle Beitrage zu dem Thema könnt ihr ebenfalls auf meinem Blog nachlesen.
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Santorini

14. November 2016 • 14 Comments
*Dieser Beitrag kann Werbung enthalten. Alle Kosten dieser Reise wurden von uns selbstbezahlt.

Als ich vor über zwei Jahren Markus kennengelernt habe, hat er schon von Santorini geschwärmt.
Er hat ganz fasziniert davon gesprochen, die Mythen der Insel erzählt und mir richtig Lust auf Urlaub gemacht.



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Pillenfrei - 4 Monate danach

12. November 2016 • 27 Comments
Was soll ich sagen?
In den letzten vier Monaten hat sich so Einiges bei mir verändert - innerlich und auch äußerlich.

Der Hauptgrund warum ich meine Pille abgesetzt habe, könnt ihr in meinen vorherigen Posts zu dem Thema nachlesen.
Aber kurz zusammengefasst wollte ich endlich hormonfrei sein und meinen extremen Stimmungsschwankungen und Depressionen den Kampf ansagen.

Nachdem ich die Pille Hals über Kopf nach einem riesigen Streit mit meinem Freund Markus abgesetzt hatte, passierte erstmal so gut wie gar nichts. Keine Veränderung der Haut, keine der Stimmung und eben auch keine Periode.
Nach gut sechs Wochen Wartezeit und einigen Tipps von euch, habe ich meine Periode mit MSM selbst eingeleitet.
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Endlich Pillenfrei - Die Wochen Danach

19. September 2016 • 19 Comments
Dass dieses Thema solche Wellen schlagen würde, damit habe ich niemals gerechnet.
Dass es so vielen Frauen auf der ganzen Welt so ergeht wie mir, war mir nicht bewusst.
Dass vor allem so viele Männer unter diesem Thema leiden, hat mich schockiert.




Ich bin heute auf den Tag genau 10 Wochen hormonfrei und es war die beste Entscheidung meines Lebens!
Ich bin mir sehr sicher, dass sich innerhalb der nächsten Wochen und Monate noch einiges tun wird. Aber die Erfolge und Veränderungen, die ich jetzt schon spüren kann, sind grandios und bestätigen meine Entscheidung jeden Tag aufs Neue.

Warum ich die Pille abgesetzt habe, könnt ihr im letzten Blogpost nachlesen.
Meine Hauptgründe waren emotionalen Schwankungen, unkontrollierbaren Gefühle (Depressionen), absolute Lustlosigkeit auf Sex und immer wieder ausufernden Aggressionen.
Leidtragender Mensch war leider der Mann an meiner Seite, der ständig alle Gefühlsausbrüche miterleben musste und eine dauer-meckernde Freundin inklusive Sexentzug an seiner Seite hatte.
Der Frauenarzt-Besuch und die Hiobsbotschaft, dass ich bestimmt ein Jahr lang auf meine Periode warten müsste und sie künstlich mit erneuten Hormonen einführen sollte, bereitete mir schlaflose Nächte.
Ich hatte Angst, dass ich keine Kinder kriegen könnte, irgendwas in mir kaputt ist und überhaupt habe ich mir totale Sorgen gemacht.
Ich habe viel gelesen, habe mir zum ersten Mal den Beilagenzettel angeschaut und war fassungslos. Welche Nebenwirkungen müssen sämtliche Menschen tagtäglich ertragen - ohne überhaupt zu wissen, woher diese kommen?

Nach meinem Beitrag letzte Woche überschlugen sich die Nachrichten und ich kam überhaupt nicht mehr nach, all eure persönlichen Nachrichten zu lesen und alle zu beantworten - aber eins war klar:
Ich war nicht alleine, da draußen sind tausende Frauen bzw. Pärchen, denen es genauso ergeht wie mir und Markus.
Und das Schlimmste an dieser gesamten Situation ist, dass sich einfach niemand traut darüber zu reden! Denn es könnte ja peinlich sein sich einzugestehen, dass man keine perfekte Partnerschaft führt, nicht jeden Abend Sex hat und Zuhause auch mal die Fetzen fliegen.

Was sich bei mir alles verändert hat, was die häufigsten Fragen sind und wie es mir jetzt geht, dass möchte ich euch gerne erzählen.

Die ersten 4-6 Wochen habe ich absolut gar nichts gemerkt, es war alles beim Alten und ich habe schon gedacht, dass eventuell wirklich was kaputt ist bei mir und ich für immer so bleibe.
Vor einem Monat fing es an, dass ich eine innere Zufriedenheit zurück gewonnen habe.
Ich kann es schwer beschreiben, aber ich hatte das Gefühl, dass mich nichts aus der Ruhe bringen kann und ich immer ein leichtes Lächeln auf den Lippen hatte.
Ich habe mich wieder richtig gefreut, wenn Markus nach Hause gekommen ist und wir uns wieder gesehen haben.
Aber ein deutliches Anzeichen dafür das ich viel entspannter geworden bin war, das ich wieder Liebe suchte und meinen Mann mit ganz anderen Augen gesehen habe.
Mir fielen wieder Kleinigkeiten auf, die ich vorher komplett aus den Augen verloren habe.
Zum Beispiel, dass ich seine Schultern wieder anziehend fand, ihn viel öfter angeschaut habe und es mich gefreut hat, wenn er mir auf den Po klapste. Davor habe ich ihn dafür super oft angeschnauzt und ihn angebrüllt, wieso er mich immer antatschen muss und wieso er immer nur an mir rumfummeln will.

Was sich aber deutlich veränderte war die Einstellung zum Thema Sex.
Ich hatte nicht mehr die "Angst", dass er mit mir schlafen will, sondern ich habe mich wieder darauf gefreut, dass wir uns näher kommen.
Das Thema Sex wurde immer weniger Belastung und Stress für mich, sondern ich empfand endlich wieder Lust, Spaß und Befriedigung.
Ich glaube, dass es sich mit der Zeit noch mehr verbessern wird, aber das dauert natürlich noch seine Zeit, bis die Hormone komplett aus meinem Körper sind und sich mein Hormonhaushalt wieder eingependelt hat.
Wenn man schon etwas länger zusammen ist, dann ist es normal, dass man nicht mehr wie die Kaninchen jeden Tag 5x Sex hat. Aber nur einmal im Monat unter Zwang ist nicht Sinn des Ganzen und für beide Seiten absolut belastend und super schwierig.

Meine emotionalen Schwankungen haben sich fast wieder komplett eingestellt und ich spüre, dass ich weniger gestresst, traurig, weinerlich und vor allem weniger aggressiv bin.
Als ich letzte Woche das erste Mal meine Periode hatte, nach über 2 Monaten, war ich extrem weinerlich, aber nicht depressiv oder aggressiv.
Früher habe ich stündlich den Satz von mir gegeben, dass ich nicht mehr leben will, nichts mehr Sinn macht und meine Existenz sinnlos ist.
Ich habe das erste Mal keine negativen und schlechten Gedanken gehabt.

Da mich sehr viele fragen, wie ich denn jetzt verhüte und wie ich in Zukunft verhüten werde, möchte ich dieses Thema auch noch kurz anschneiden.
Momentan verhüten wir ganz normal mit einem Kondom, was für uns beide absolut kein Problem darstellt. Ich werde immer wie ein Auto angeguckt, wenn ich sage, dass ich NUR mit einem Gummi verhüte.
Für viele ist es total abwegig mit einem Kondom zu verhüten, da der Sex angeblich schlechter wäre und weil es angeblich komisch ist, Mann und Frau "nichts spüren"  UND weil es für viele scheinbar als unsicher gilt.
Solange man es sorgfältig benutzt, ist ein Kondom zu 100% sicher und nicht ohne Grund ein Schutz gegen alle sexuell übertragbaren Krankheiten.
Solange der Mann auch ein passendes, gut-sitzendes Kondom trägt, das eine gute Qualität hat, ist es für beide beim Sex super schön und kaum ein Unterschied.
Man kann auch guten und schönen Sex mit einem Kondom haben und es ist was ganz Normales!

Da Hormone nicht mehr für mich in Frage kommen und ich erstmal einen geregelten Zyklus bekommen möchte, werde ich die nächsten Monate erstmal weiterhin nur mit einem Kondom verhüten - denn wir kommen beide sehr gut damit zurecht.
Danach kommt für mich die Kupferkette in die engere Auswahl. Darüber werde ich aber noch nachdenken und mich mit Markus austauschen, denn das Thema "Verhütung" ist nicht nur Sache eines Partners, sondern geht Beide etwas an.

Wir Zwei haben von Beginn an eine absolut offene und ehrliche Beziehung geführt, über alles geredet und uns vor Nichts geschämt.
Wir sind alle nur Menschen und jeder von uns hat die selben Probleme.
Jeder von uns muss auf die Toilette, jeder von uns hat sexuelle Bedürfnisse und jeder hat seine eigenen Fantasien und Vorstellungen.
Wichtig ist, dass man immer offen und ehrlich mit dem Partner über alle Themen spricht, besonders wenn es darauf hinausläuft, dass man sein Leben gemeinsam bestreiten will.
Die Beziehung ist auf einem ganz anderen Level und hat eine viel tiefgründigere Basis, wenn offen, ehrlich und wie selbstverständlich über alle Themen geredet wird.


Ich hoffe, dass ich Einigen von euch mit meinen ersten Erfahrungen helfen konnte & wenn ihr Fragen habt, dann meldet euch über Instagram, per Mail oder hier auf dem Blog!

Eure Vanessa


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Endlich Pillenfrei

4. September 2016 • 70 Comments
Nach 8 Jahren habe ich es endlich geschafft!
Ich bin pillenfrei und möchte auch nicht mehr zurück.
Wieso ich die Pille als so sicheres Verhütungsmittel loswerden wollte und wieso ich sie nie wieder nehmen werde, erfahrt ihr in folgendem Text.

Mit meinem ersten Frauenarztbesuch, damals war ich 13 Jahren, hat alles begonnen.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich schon 2 Jahre lang meine Periode gehabt und mich mit bösen Regelschmerzen rumschlagen müssen.
Meine Haut war ein reines Chaos und auch mein Gewicht schwankte extrem, aber ich war nicht unzufrieden oder beklagte meine Situation.

Ich bekam mit 13 Jahren, ohne das ich ein Verhütungsmittel brauchte oder um eins gebeten habe, die Pille "Mona Hexal" verschrieben und schluckte sie bis zu meinem 16. Lebensjahr jeden Abend um 21.00 Uhr.
Wenn ich jetzt zurück in die Vergangenheit blicke, kann ich nur den Kopf schütteln.
Einem so jungen Mädchen ein Hormon zu verschreiben, ohne das es benötigt wird und dem Körper eine wichtige Aufgabe abzunehmen, finde ich persönlich extrem gefährlich und fatal.
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